Auf fast jedem Padelschläger steht ein Material: Glasfaser, Carbon oder eine Mischung. Dazu oft eine Zahl mit K.
Glasfaser
Glasfaser ist flexibler als Carbon. Die Fläche gibt beim Treffen etwas nach, der Ball bekommt bei langsamen Schlägen mehr Schwung und der Arm spürt weniger Vibration. Glasfaser ist günstig, nutzt sich aber schneller ab. Die meisten Schläger unter 100 € haben eine Glasfaser-Fläche.
Carbon
Carbon ist steifer und leichter. Die Fläche gibt weniger nach, du bekommst mehr Präzision und mehr Druck bei schnellen Schlägen. Dafür musst du selbst mehr Kraft mitbringen, und der Arm spürt mehr. Carbon hält länger.
Was die K-Zahl bedeutet
Die K-Zahl sagt, wie viele tausend Fasern in einem Carbon-Strang stecken. 3K heißt 3.000 Fasern, 18K heißt 18.000. Mehr Fasern pro Strang machen die Fläche in der Regel steifer. Eine höhere K-Zahl ist also nicht automatisch besser, sondern härter.
Der Rahmen zählt auch
Viele günstige Schläger haben eine Glasfaser-Fläche, aber einen Carbon-Rahmen. Der Rahmen macht den Schläger stabiler und verwindet sich weniger bei Treffern am Rand. Das ist für Einsteiger eine gute Mischung.
Wer braucht was?
- Anfänger und Spieler mit Armproblemen: Glasfaser, gern mit Carbon-Rahmen.
- Regelmäßige Spieler: Mischfläche oder Carbon bis 12K.
- Turnierspieler: Carbon ab 12K.
Alle Carbon-Modelle findest du in der Kategorie Carbon.